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Stellenangebote analysieren

Vor der Bewerbung steht der Stellenmarkt. Stellenangebote in der Zeitung oder im Internet klingen mitunter sehr spannend. Den richtigen Job zu finden setzt aufmerksames und kritisches Lesen der Stellenanzeige, korrektes Interpretieren und eine ehrliche...



Die Online-Bewerbung, die Personaler überzeugt

Ist das richtige Stellenangebot gefunden, geht der Bewerbungsprozess erst richtig los! Welche Angaben gehören in eine vollständige Bewerbungsmappe? Und wie gestalte ich ein ansprechendes Layout? Damit Ihre Bewerbung zu einer erfolgreichen Bewerbung wird...



Bewerbungs-FAQs

Die Bewerbung – ein Buch mit sieben Siegeln? Keine Bange, aber ein paar Regeln sind zu beachten, um den Bewerbungsprozess erfolgreich zu gestalten. Informieren Sie sich in unseren FAQs über die häufigsten Karrierefragen und die dazugehörigen Antworten...



Artikel - Für Sie gefunden im F.A.Z.-Karriere-Archiv

Gute Alice, schlechte Alice

"Trotz aller Wertschätzung für die großen Verdienste von Alice Schwarzer muss die Landesregierung aufgrund der schwierigen Haushaltslage sparen": Das war, verquer formuliert, fast schon alles, was NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) zur Kürzung der Fördermittel für den FrauenMediaTurm (FMT) in Köln verlautbaren ließ. Von "vielen wertvollen Verdiensten für die Frauenbewegung" sprach auch die grüne "Emanzipationsministerin" Barbara Steffens, die dabei, indem sie ihren gesamten Ansatz strich, die Vorreiterin gespielt hatte. Verdienste, klar, die hat Alice Schwarzer...


Benz statt Besen

"Der kriegt dasselbe Gehalt, obwohl er viel langsamer arbeitet als ich", bekommt Betriebsleiter Jürgen Müller oft zu hören.


Im Gespräch Ulrich Preis, Professor für Arbeitsrecht an der Universität Köln

"Es werden immer noch Scheinzusagen gemacht"

Der Hund und die Wurst Wie dem Hund die Wurst habe man ihnen im Krisenjahr 2008 einen Bonustopf von 400 Millionen Euro vor die Nase gehalten, klagen Investmentbanker der Dresdner Kleinworth (DKIB). Das sollte sie bei der Stange halten, während die DKIB auf die Commerzbank überging und diese kurz darauf vom Staat gerettet werden musste. Am Zahltag im Frühjahr 2009 wurden die Boni dann aber um 90 Prozent gekürzt. Dutzende Banker klagten, doch deutsche Gerichte ließen sie abblitzen. Zurzeit wird abermals verhandelt: vor Gerichten in England, wo die meisten der Banker tätig waren. Wer will ihnen ihre Hartnäckigkeit verübeln - schließlich bekam die eigene Chefetage Bonus satt? Die Führung hatte sich ihr millionenschweres Zubrot nämlich einzelvertraglich zusichern lassen. caf.


Liebe als Station

Die große Liebe gilt heute als überhöht, inszeniert, unerreichbar. Nur so ist zu erklären, dass einerseits die Zahl der Single-Haushalte steigt und andererseits Internet-Datingbörsen immer populärer werden. Die Suchenden (nicht selten Verzweifelte) gestehen sich ein, dass die große Liebe entweder nicht existiert oder über Computer errechnet werden kann - durch sogenannte "Matches", die Schnittmengen ähnlicher Interessen zusammentragen und Gleichgesinnte als perfekte Partner einander gegenüberstellen. Auf der Tagung "First Love. On Second Thought" im Potsdamer Einstein-Forum haben sich...


Wer den Turm verliert, verliert die Macht

Die Grünen, so ist zu hören, hätten den Bayenturm in der Kölner Südstadt gerne selbst übernommen. "Wer den Turm hat, hat die Macht." So heißt es spätestens seit Anfang des sechzehnten Jahrhunderts, als Handwerker den Kölner Bayenturm, der drei Jahrhunderte zuvor als südliche Eckbastion zwischen Stadt- und Rheinmauer errichtet wurde, besetzten, um gegen Ämtermissbrauch und hohe Steuern zu protestieren. Das änderte sich auch nicht, als die martialische Wehrarchitektur, die bei der Schleifung der Festungsanlagen 1891 verschont worden war (und zeitweise Völker- und Prähistorisches Museum...


MEIN URTEIL

Alles freiwillig - welche Leistungen darf der Arbeitgeber einfach streichen?

Oft sind in Arbeitsverträgen Nebenleistungen als "freiwillig" oder "widerruflich" bezeichnet. Das hört sich so an, als könnte der Arbeitgeber die Zahlungen jederzeit einstellen. Aber so einfach ist es nicht. Nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) besteht zwischen freiwillig gezahlten und widerruflich geleisteten Zahlungen ein grundlegender Unterschied. Ein Widerrufsvorbehalt kann für jede geldwerte Nebenleistung wie Zulagen, Prämien, Bonuszahlungen oder sogar für die Überlassung eines Dienstwagens vereinbart werden. Voraussetzung ist, dass die widerrufliche Leistung nicht mehr als 25...


Zeigt mehr Gefühl!

"Wer seinen Gefühlen freien Lauf lässt, bringt sich in Teufels Küche." Roland Jäger, Trainer und Buchautor Gefühl im Gesetz Der Text des § 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist mit "Vorübergehende Verhinderung" überschrieben und lautet: Der zur Dienstleistung Verpflichtete wird des Anspruchs auf die Vergütung nicht dadurch verlustig, dass er für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird. Er muss sich jedoch den Betrag anrechnen lassen, welcher ihm für die Zeit der Verhinderung aus einer auf Grund gesetzlicher Verpflichtung bestehenden Kranken- oder Unfallversicherung zukommt.


Schall und Rauch

Rauchen bei der Arbeit - was darf der Chef? Das Qualmen verbieten Der Arbeitsplatz gehört zum Machtbereich des Arbeitgebers, sagt der Fachanwalt für Arbeitsrecht Gregor Dornbusch. Deshalb kann er auch ein uneingeschränktes Rauchverbot am Arbeitsplatz erteilen. Er ist auch nicht verpflichtet, einen Raucherbereich zur Verfügung zu stellen. Raucherpausen verbieten Der Chef muss auch nicht dulden, dass die Mitarbeiter ständig zum Rauchen vor die Tür gehen. "Ein Anspruch auf eine Zigarettenpause existiert nicht", sagt der Anwalt von der Frankfurter Kanzlei Baker & McKenzie. Grundsätzlich muss der Mitarbeiter das Rauchen auf die festen Pausen legen, etwa die Mittagspause. Wurden Pausen vorher geduldet, sollte der Chef vor einem Verbot aber den Betriebsrat kontaktieren. Stempeln lassen Wer rauchen geht, hat für diese Zeit keinen Anspruch auf Lohn. Pausen müssen nicht bezahlt werden, und das gilt für die Raucherpause genauso wie für die Joghurtpause in der Teeküche. Doch Dornbusch warnt davor, eigenmächtig den Lohn zu kürzen. "Vor Gericht müssten die unerlaubten Pausen detailliert nachgewiesen werden, das ist äußerst schwierig." Stattdessen kann der Arbeitgeber die Pflicht zum Ausstempeln anordnen. Das müsste aber mit dem Betriebsrat abgesprochen werden. Einem Raucher kündigen "Wer gegen ein klares Rauchverbot verstößt, muss mit einer Abmahnung rechnen und im Wiederholungsfall mit der Kündigung", sagt Dornbusch. Wie ist es aber, wenn das Rauchen zwar gestattet ist, aber ein Mitarbeiter zu viele oder zu lange Raucherpausen macht? "Dann verletzt er seine Hauptleistungspflicht aus dem Vertrag - die Erbringung der Arbeitsleistung. Das berechtigt zur Abmahnung und schließlich zur Kündigung." Und was sollten Arbeitgeber tun? Locker bleiben, rät der Arbeitsrechtsanwalt. "Bei Kopfarbeitern können kleine Pausen von großem Vorteil für das Arbeitsergebnis sein." Im Übrigen muss der Arbeitgeber auch die Rechte der nichtrauchenden Kollegen wahren. Gewährt der Chef kollektiv nur Rauchern Pausen, verstößt er gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Und beschweren sich Kollegen über den Qualm, muss er sie davor schützen. Ist der Schutz organisatorisch nicht anders möglich, hilft nur ein Rauchverbot. caf.


"Sehr geehrte Damen und Damen"

Jutta Ebeling hatte auch eine Einladung von "den Männern" gehabt. So nannten die Gäste im Saal der Evangelischen Stadtakademie den gleichzeitig stattfindenden Neujahrsempfang der IHK. Aber entschieden hatte sich die Bürgermeisterin für den Jahresempfang der Frauen-Service-Clubs. Jetzt, am Anfang ihrer Rede, suchte sie nach den richtigen Worten. "Sehr geehrte Damen und Damen muss man hier ja sagen." Die Angesprochenen lachten, Ebeling hatte sie das erste Mal auf ihrer Seite. Service-Clubs sind weltweite Organisationen. Ihre Mitglieder wollen Kontakte knüpfen und sich gleichzeitig für das Wohl...


Wirtschaft bleibt weiterhin in erster Linie Männersache

FRANKFURT. Nicola Leibinger-Kammüller hat viel zu tun. Sie führt das Maschinenbau-Unternehmen Trumpf in Ditzingen nahe Stuttgart, sie ist Aufsichtsrätin bei Siemens, bei der Lufthansa, beim Axel-Springer-Verlag und beim Mähdrescherhersteller Claas. Dem Beirat der Landesbank Baden-Württemberg gehört die Zweiundfünfzigjährige auch noch an, ferner dem Rat für Innovation und Wachstum der Bundeskanzlerin und dem Präsidium des ASU, des Bundesverbands der Familienunternehmen. Keine Frage, die Gastrednerin des Neujahrsempfangs der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, der heute um 18...


Im Porträt: Karen Heumann

Die Aufmüpfige

Der Mensch Karen Heumann, 46 Jahre, kommt aus Wetzlar in Hessen. Sie hat Betriebswirtschaftslehre und Germanistik studiert und danach bei den großen Werbeagenturen BBDO, KNSK und Leagas Delaney gearbeitet. 2000 kam sie als Geschäftsführerin "Strategische Planung und Effizienz" zu der Hamburger Agentur Jung von Matt. Seit 2004 ist sie dort im Vorstand. So hoch hat es in der Werbebranche außer ihr noch keine Frau geschafft. Außerdem sitzt sie in den Aufsichtsräten des Parfümeriekonzerns Douglas und des Frauenportals Aufeminin von Axel Springer. Sie ist seit 15 Jahren mit Wolf Heumann verheiratet. Das Paar wohnt in Hamburg und hat keine Kinder. Das Unternehmen Im kommenden Juli wechselt Karen Heumann zur Hamburger Werbeagentur Kempertrautmann. Dort wird sie gleichberechtigte Partnerin neben den Gründern André Kemper und Michael Trautmann. Die Agentur wurde 2004 gegründet. Mittlerweile beschäftigt sie rund 200 Mitarbeiter, der Honorarumsatz lag 2011 bei 19,4 Millionen Euro. Zu den Kunden gehören Audi, Ikea und Henkel. Heumanns ehemaliger Arbeitgeber, die Agentur Jung von Matt, ist mit 1000 Mitarbeitern und einem Honorarumsatz von weltweit 103 Millionen Euro deutlich größer. Sie gehört zu den erfolgreichsten Deutschlands. Kunden sind unter anderem Mercedes-Benz und RWE. Heumann kam durch die Agentur zu Größe, aber die Agentur wurde auch durch Heumann groß. Mercedes, RWE und die Bild-Zeitung waren ihre Kunden.


Familienpolitik als Antwort auf alternde Gesellschaft

Familienministerin Schröder will Frauen häufiger und länger in Arbeit bringen - dies sei keine Wohltat, sondern mit Blick auf die Zukunft eine gute Investition. enn. BERLIN, 13. Januar. Zum demographischen Wandel kann sich das halbe Kabinett zu Wort melden: der Innenminister...


Erst Mutter, dann Unternehmerin

Wenn ein Kind kommt, sorgen sich viele Frauen um ihre berufliche Zukunft. Andere nutzen die Elternzeit als Chance und machen sich selbständig. Sie wollen selbstbestimmt arbeiten und wissen um die schlechten Bedingungen für "Teilzeit-Mamis" im alten Beruf...


Die alten Frauen und das Meer

Ama nennen sich Japans Taucherinnen, die tief am Grund des Ozeans nach Muscheln jagen: Meermenschen. Von Jakob Strobel y Serra (Text) und Nina Poppe (Fotos) Männer sind Memmen. Wir geben das gerne zu, denn als Repräsentant des sogenannten starken Geschlechts fühlen wir uns wie ein Weicheiwarmduscher...


Nicht mehr zu verdrängen

Die Rente mit 67 ist da. Was das heißt, kommt bei Unternehmen und Arbeitnehmern nur langsam an. Von Philipp Alvares de Souza Soares Es gibt Wörter, die klingen so technisch, so sehr nach Amt und Bürokratie, dass man nur schwer und widerwillig ihren Bezug zum eigenen Leben herstellt...


Weniger Ehen, mehr Nachwuchs

FRANKFURT, 30. Dezember. In fünf Ländern der Europäischen Union (EU) - in Bulgarien, Estland, Frankreich, Schweden und Slowenien - kommt inzwischen die Mehrheit der Kinder unehelich zur Welt. Insgesamt liegt die Rate der außerhalb einer Ehe geborenen Kinder in der EU bei 37,4 Prozent...


MEIN URTEIL

Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für einen Heimarbeitsplatz?

Arbeiten von zu Hause aus - das Modell der Teleheimarbeit ist ursprünglich in der Computer- und Softwareindustrie und bei Telekommunikationsunternehmen entstanden. Heute ist dieses Phänomen branchenübergreifend. Etwa 15 Prozent der Arbeitnehmer sollen ihre Arbeit schon von einem sogenannten ...


Mein Name sei Gleichberechtigung

TOKIO, im Dezember. Vor elf Jahren heiratete Ernie Kayama ihren Partner. Schon damals hatte die japanische Journalistin Bedenken - nicht wegen des Manns, sondern wegen des Namens. In Japan darf ein Ehepaar nur einen Nachnamen haben. Ernie Kayama dachte...


Alle Jahre wieder ...

Manche sind so friedlich angeschickert, dass sie fast bedauern, dass jetzt für ein paar Tage Schluss ist. Mehr Festtagsstimmung war nie. Nur zum "Warmtrinken" leerten 40 Leute zwölf Flaschen Champagner. Etwas peinlich war aber, dass der Chef für seinen Tisch teureren Wein bestellte als für die übrigen Tische.


Tritt ins interkulturelle Fettnäpfchen

Wenn zwei sich streiten... ...löst es der Dritte! Um einen kulturell bedingten Konflikt schlichten zu können, braucht es Kenntnisse in Mediation, interkulturelle Kompetenz und Wissen um die kulturelle Zugehörigkeit der Konfliktparteien. Genauso wichtig ist aber Gelassenheit, Flexibilität, Humor und die Fähigkeit, das Mediationsverfahren selbst hinterfragen und an den jeweiligen Kontext anpassen zu können. Am Berliner Institut für Supervision "Triangel" ist gerade ein berufsbegleitender Ausbildungslehrgang angelaufen, der den Schülern genau diese Fähigkeiten vermitteln möchte. Dass es dafür offenbar in vielen Berufsfeldern Bedarf gibt, zeigt die Einschreibungsliste: Die Teilnehmer kommen aus der freien Wirtschaft, der Unternehmensberatung und der Wissenschaft, arbeiten in Schulen, Kindergärten, sozialen Einrichtungen und Jugendämtern. Der Folgekurs ist bereits geplant, er startet im Frühjahr 2013. "Das ist ein bisschen wie bei einem Tanz: Ich lasse die Sache sich erst mal entwickeln." Anusheh Rafi, Mediator und Jurist





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